Griechisch-Orthodoxes-Kloster Maria Schutz in Österreich

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Griechisch-Orthodoxes-Kloster

Maria Schutz in Österreich

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Weihe unserer neuen Kapelle St. Bartholomäos Am 11. Juni war es endlich soweit. Nach 4 Wochen Arbeit konnte unser Metropolit Arsenios von Austria die neue Kapelle segnen, in welcher nun unsere göttliche Liturgie gefeiert werden kann. Das Kelli selbst bedarf noch einiger Renovierungen. Unter Teilnahme vieler Gläubiger und Bürger von St. Andrä am Zicksee zelebrierte seine Eminenz gemeinsam mit 6 Priestern, darunter unser hochgeehrter und geliebter Gerontas Theoklitos, der Abt unseres Heimatklosters, und 2 Diakonen die göttliche Liturgie. Anschließend waren die Wasserweihe und die Segnung. Auch der Ortsbürgermeister Herr Goldenitsch sprach anlässlich der Segnung ein Grußwort. Hier möchte die Bruderschaft besonders den vielen freiwilligen Helfern und Freunden danken, ohne diese es nicht möglich gewesen wäre, den Tag zu begehen. Sowohl seine Eminenz als auch unser hochwürdigster Herr Abt Paisios dankten seiner Allheiligkeit für sein Wohlwollen, seinen Segen und seiner materiellen Hilfe. Die Kapelle und das Kelli befinden sich in St. Andrä am Zicksee in der Bahngasse 39 unweit des Grundstücks, auf welchem das zukünftige Kloster erbaut werden wird. Heiliges Kelli St. Bartholomäos Gerontas Theoklitos bei der sonntäglichen göttlichen Liturgie in der Kapelle des Hl. Bartholomäos am 12.06.2016. Herzliche Einladung an alle, uns einmal zu besuchen!
Einkleidung zum Rasophoren Am 11. Juni anlässlich der Kapellenweihe hatten wir die große Freude einen neuen Mönch in unserer kleinen Gemeinschaft willkommen heißen zu können. Unser Dokimos (Novize) Claudiu wurde von unseren hochwürdigsten Abt Paisios in Anwesenheit seiner Eminenz Arsenios, Metropolit von Austria, zum Rasophoros geschoren. Er trägt nun den Namen Pater Bartholomäos und wird im Herbst wieder sein Doktorats -Studium in Wien aufnehmen. Möge Gott ihn segnen und beschützen. Gerontas Theoklitos, Pater Bartholomäos, Gerontas Paisios, Dimitrios, Pater Arsenios, Pater Theoklitos, Pater Raphail, Maximilian (von links oben nach rechts unten)
Einladung zum Fest der heiligen und wundertätigen Ikone der Gottesmutter von Kazan Am 8. Juli feiern wir die Ikone der allheiligen Gottesgebärerin von Kazan. Unsere Kopie der Kazanskaja wird in besonderer Weise für die ungeborenen Kinder an gerufen. Schon öfters wirkte Sie große Wunder und heilte diese oder schützte diese vor dem sicheren Tod (Abtreibung). Auch für den Zusammenhalt der Familien und den Frieden in denselben wurde Sie schon oft erfolgreich angerufen. Sowohl des Leben und das Wohl der Ungeborenen Kinder als auch die Familie selbst wird immer mehr angegriffen und zerstört. Man hat nicht nur den Eindruck, dass man die natürliche und christliche Ordnung zerstören will, sondern es ist zur Gewissheit geworden. Daher ist für unsere Bruderschaft gerade dieses Fest, ein Fest der Hoffnung. Möge die Kazanskaja unserem Lande beistehen. Möge Sie die Ungeborenen Kinder beschützen und behüten und jenen die im Lande Verantwortung tragen durch Ihr mütterliches Gebet bei Gott, Erleuchtung und Einsicht schenken. Viele schauen in Dankbarkeit auf diese Ikone. 7. Juli 17.00 großer Esperinos (St. Andrä) 8. Juli 6.00 großer Orthros mit Wasserweihe (St. Andrä) 8.30 göttliche Liturgie (St. Andrä) 17.00 Esperinos (St. Andrä)
Christos ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden! Unsere ehrwürdige Schwester Eirini ist heute, dem 02.12.2016, am Vormittag friedlich im Herrn entschlafen. Nachdem sie im Jahr 2005 den orthodoxen Glauben annahm, war es ihr ein inneres tiefes Bedürfnis, die Nähe zum Mönchsleben zu suchen. Sie verbrachte daher jährlich zweimal drei Wochen im hl. Kloster Prodromos auf Chalkidiki. Den dortigen Nonnen war sie immer eine Quelle der Freude. Sie galt als die lächelnde Eirini. Zugleich war sie mit unserem Mutterkloster des hl. Arsenios, welches sich ganz in der Nähe des oben erwähnten Klosters befand, verbunden. Zum einen, das sich dort ihr geistlicher Vater befand, zum andern aber, da sie auch die dortigen Mönche in ihr Herz geschlossen hatte. Im Auftrag der Äbtissin Euphimia und des Gerontas des Nonnenklosters Prodromos wurde sie zur Nonne geweiht mit dem Namen Eirini. Aus persönlichen Umständen aber musste sie ihr klösterliches Leben zu Hause in Deutschland in der Gemeinde Sulz verbringen. Mit Herz und Seele aber lebte sie in ihrem Kloster in Griechenland. Ihr tägliches Programm war bei weitem nach strenger als das gewöhnliche klösterliche Programm. Ihr Tag begann um 03:00 Uhr mit Gebet, welches sich oft bis 09:00 Uhr hinzog, um durch einen Kaffee und täglichen Arbeiten unterbrochen, so gegen 15:00 wieder begann und sich hinzog bis zum Einschlafen. Auch das Fasten hielt sie äußerst streng. Als sie immer kränker wurde war es nur im Namen des Gehorsams möglich, sie von ihrem Fasten abzubringen. Ihr Lebenswerk ist aber die Neugründung unseres Klosters in Österreich. Als sie erfuhr, dass ihr geistlicher Vater (so redete sie ihn immer an) ein Kloster mit dem Segen seiner Allheiligkeit Bartholomäus von Konstantinopel, dem Segen seiner Eminenz des Erzbischofs Arsenios von Austria gründen sollte, sagte sie:“ All ihre Gebete, Kreuze usw. möchte sie Gott darbringen, damit die Gründung gelingen kann.“ Sie hielt ihr Wort in altgewohnter Treue. Aber auch tatkräftig half sie unserer Gemeinschaft, so kamen jährlich, die von ihr gestrickten Socken als Weihnachtsgeschenke an und so manche der großen Ikonen des Klosters waren ein ihrer Stiftungen. Sie selbst lebte äußerst bescheiden, um dem Kloster zu helfen. Wir sind ihr zutiefst dankesschuldig. Daher werden wir sie in unseren täglichen Totengedenken für immer namentlich erwähnen und als Mitstifterin ihr Gedenken feierlich begehen nach dem Typikon des hl. Berges Athos beim sogenannten Stiftergottesdienst an den zwei Klosterfesten Maria Schutz und hl. Paisios vom Berg Athos. Unsere Schwester Eirini, so beten wir, möge ein gutes Paradies haben. Möge Gott ihr alle Sünden verzeihen und ihre Seele aufnehmen an den Ort ohne Tränen, Leiden, an den Ort der ewigen Freude, den Ort der Vereinigung mit Gott. Wir wissen, sie wird auch weiterhin für unsere Neugründung, für ihr Kloster in Griechenland, für unser Mutterkloster vor allem aber für ihre Familie beten, welche sie geliebt hat. Eirini ewiges Gedenken! + Abt Paisios und die ganze Bruderschaft

Chronik 2

Hochfest des hl. Vaters Paisios vom Berg Athos 2. Patrozinium (Panigiri) Namenstag unseres hochwürdigsten Abtes Paisios Am 11./12. Juli feierten wir das Patrozinium (Panigiri) des hl. Paisios vom Berg Athos. Neben dem Maria Schutz Fest (1.Okt.) ist es das zweite Hauptfest des Klosters und zugleich der Namenstag unseres Gerontas, Abt Paisios. Unter der Teilnahme vieler Gläubiger wurde am Vorabend der große Esperinos gefeiert und am Morgen des Festes der Festgottesdienst. Zu diesem festlichen Anlass kam der Abt unseres Heimatklosters aus Griechenland P. Theoklitos mit einigen Pilgern. Ebenso kamen auch Pilger aus Deutschland und Rumänien. Im Anschluss an die göttliche Liturgie waren alle recht herzlich zum Mittagstisch eingeladen. Recht herzlichen Dank auch unseren fleißigen Damen, welche immer bereit sind uns zu helfen. Besonders berührt war unser Abt Theoklitos, dass die Bruderschaft in so kurzer Zeit auf 10 Brüder angestiegen ist und weitere sich in Wartestellung befinden. Es ist zu erwähnen, dass am Fest des hl. Paisios unser heiliges Kloster seinen Geburtstag feiert (Gründungstag) - in diesem Jahr den 2. Geburtstag. Die internationale Ausrichtung des Klosters zeigte sich nicht nur durch die verschiedenen Nationen in der Gemeinschaft, sondern auch unter den Pilgern. (Hier ein kleiner Überblick der Nationalitäten, die unser Kloster besucht haben: Antiochien, Bulgarien, Chile, Deutschland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Irland, Italien, Japan, Mexiko, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Serbien, Ukraine, Ungarn, USA, Zypern. Unser Kloster gehört zur griechischen Metropolie Austrias und somit zum Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel. Die oben genannte Vielfalt ist daher ein wahres ökumenisches Zeichen unserer Orthodoxie. Mit dem abendlichen Esperinos endete der Festtag . Heiliger gotttragender Vater Paisios, bitte für uns!
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